Cereya-Glossar
Selbstregulation
Gesamtheit der Prozesse, die helfen, Aufmerksamkeit, Anstrengung, Emotionen oder Strategien entsprechend einem Ziel zu beobachten, anzupassen und auszurichten.

Schlüsseldefinition
Gesamtheit der Prozesse, die helfen, Aufmerksamkeit, Anstrengung, Emotionen oder Strategien entsprechend einem Ziel zu beobachten, anzupassen und auszurichten.
Definition
Gesamtheit der Prozesse, die helfen, Aufmerksamkeit, Anstrengung, Emotionen oder Strategien entsprechend einem Ziel zu beobachten, anzupassen und auszurichten.
Ausführliche Definition
Selbstregulation bezeichnet die Fähigkeit, wahrzunehmen, was in einer Aufgabe geschieht, und das eigene Handeln anzupassen: langsamer werden, eine Pause erbitten, die Methode wechseln, eine Ablenkung begrenzen oder ein Ziel wieder aufnehmen. Sie bedeutet nicht, sich unter allen Umständen perfekt zu kontrollieren.
Sie hängt von verfügbaren Ressourcen, Umgebung und Lernen ab. Sie wird schwieriger, wenn Erschöpfung, Überlastung oder Dringlichkeit den Handlungsspielraum verringern.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Sie hilft, Anstrengung zu dosieren, nach einer Unterbrechung zu einer Aufgabe zurückzukehren und passende Unterstützung zu wählen. Sie verbindet Exekutivfunktionen, Gewohnheiten, Metakognition und Emotionsregulation.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Selbstregulation betrifft die Anpassung während des Handelns. Hemmung bremst eine bestimmte Reaktion; Metakognition betrifft stärker die Beobachtung der eigenen Art zu verstehen, zu lernen oder zu erinnern.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Exekutivfunktionen, mit Hemmung, mit Mentale Erschöpfung, mit Gewohnheit
Warum dieser Begriff variieren kann
Eine schwierige Anpassung in einer belastenden Zeit reicht nicht aus, um eine Person dauerhaft zu charakterisieren. Ressourcen, Unterstützung und Kontexte, in denen Regulation leichter wird, müssen betrachtet werden.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Selbstregulation kann im Alltag genutzte Strategien erhellen. Cereya-Bewertungen bieten strukturierte Anhaltspunkte, ohne eine individuelle klinische Analyse zu ersetzen. Bei Fragen zur Selbstregulation bei einem Kind siehe den ADHS-Kind-Pfad.
Selbstregulation kann im Alltag genutzte Strategien erhellen. Cereya-Bewertungen bieten strukturierte Anhaltspunkte, ohne eine individuelle klinische Analyse zu ersetzen. Wenn Selbstregulation mit Sensitivitäten, Routinen oder sozialen Situationen bei einem Kind zusammenhängt, siehe den Autismus-Kind-Pfad.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Exekutivfunktionen, mit Hemmung, mit Mentale Erschöpfung, mit Gewohnheit
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Metakognition und Kognitiver Aufwand
Wissenschaftliche Referenzen
Zimmerman, Becoming a self-regulated learner (2002), Diamond, Executive functions (2013), Carver et Scheier, On the Self-Regulation of Behavior (1998).
Wesentlich
Selbstregulation bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn sie mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Gesamtheit der Prozesse, die es ermöglichen, Aufmerksamkeit, Anstrengung, Emotionen oder Strategien entsprechend einem Ziel zu beobachten, anzupassen und auszurichten.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

