Cereya-Glossar
Kurzzeitgedächtnis
Fähigkeit, eine begrenzte Menge an Informationen kurz zu behalten, bevor sie genutzt, vergessen oder in andere Gedächtnissysteme überführt werden.

Schlüsseldefinition
Fähigkeit, eine begrenzte Menge an Informationen kurz zu behalten, bevor sie genutzt, vergessen oder in andere Gedächtnissysteme überführt werden.
Definition
Fähigkeit, eine begrenzte Menge an Informationen kurz zu behalten, bevor sie genutzt, vergessen oder in andere Gedächtnissysteme überführt werden.
Ausführliche Definition
Das Kurzzeitgedächtnis ermöglicht, Information für kurze Zeit verfügbar zu halten, etwa eine gehörte Nummer oder ein zu wiederholendes Wort. Es wird oft vom Arbeitsgedächtnis unterschieden, das das Bearbeiten und Koordinieren dieser Informationen hinzufügt.
Seine Kapazität hängt vom Material, von Aufmerksamkeit und der Möglichkeit ab, Elemente zu wiederholen oder zu gruppieren.
Welche Rolle spielt es im Alltag?
Es unterstützt Handlungen, bei denen ein Detail gerade lange genug behalten werden muss, um es zu nutzen.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Das Kurzzeitgedächtnis bewahrt vorübergehend; das Arbeitsgedächtnis nutzt und verändert die gespeicherte Information aktiv.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Arbeitsgedächtnis, mit Langzeitgedächtnis, mit Selektive Aufmerksamkeit, mit Kognitive Belastung
Warum dieser Begriff variieren kann
Lärm, Unterbrechungen, die Anzahl der Elemente und die Möglichkeit zu wiederholen beeinflussen dieses kurzfristige Behalten stark.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Diese Orientierung hilft, das vorübergehende Aufrechterhalten einer Information zu beschreiben. Sie muss in Aufgabe und Kontext eingeordnet werden. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Arbeitsgedächtnis, mit Langzeitgedächtnis, mit Selektive Aufmerksamkeit, mit Kognitive Belastung
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Arbeitsgedächtnis und Kognitive Anstrengung
Wissenschaftliche Referenzen
Atkinson et Shiffrin, Human memory: a proposed system and its control processes (1968), Cowan, The magical number 4 in short-term memory (2001), Baddeley, Working memory (2003).
Wesentlich
Kurzzeitgedächtnis bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn es mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Fähigkeit, eine begrenzte Menge an Informationen kurz zu bewahren, bevor sie genutzt, vergessen oder in andere Gedächtnissysteme überführt werden.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

