Cereya-Glossar
Langzeitgedächtnis
Gesamtheit der Systeme, die Wissen, Erinnerungen und Fertigkeiten über die unmittelbare Situation hinaus dauerhaft bewahren.

Schlüsseldefinition
Gesamtheit der Systeme, die Wissen, Erinnerungen und Fertigkeiten über die unmittelbare Situation hinaus dauerhaft bewahren.
Definition
Gesamtheit der Systeme, die Wissen, Erinnerungen und Fertigkeiten über die unmittelbare Situation hinaus dauerhaft bewahren.
Ausführliche Definition
Langzeitgedächtnis bezeichnet das, was nach einem Lernen oder einer Erfahrung verfügbar bleibt: Erinnerungen an Ereignisse, allgemeines Wissen, Wortschatz und Fertigkeiten. Es funktioniert nicht wie ein unbewegliches Archiv: Das Wiederfinden einer Erinnerung hängt von Hinweisen, dem Kontext und der Art der Enkodierung ab.
Es arbeitet mit dem Arbeitsgedächtnis zusammen, das die für die unmittelbare Handlung hilfreichen Elemente aufrechterhält.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Es ermöglicht, eine Regel wiederzuerkennen, sich an eine Erfahrung zu erinnern, ein Wort zu verstehen oder bereits erworbenes Wissen in einer neuen Situation einzusetzen.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Das Langzeitgedächtnis speichert Informationen dauerhaft; das Arbeitsgedächtnis hält sie vorübergehend bereit, um sie jetzt zu nutzen.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Arbeitsgedächtnis, mit Episodisches Gedächtnis, mit Semantisches Gedächtnis, mit Prozedurales Gedächtnis
Warum dieser Begriff variieren kann
Der Abruf variiert mit den verfügbaren Hinweisen, Erschöpfung, der verstrichenen Zeit und der Nutzungshäufigkeit. Ein einzelnes Vergessen sagt nichts über das gesamte Gedächtnis aus.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Dieser Begriff hilft, Erinnerungs- und Lernsituationen zu beschreiben. Allein erlaubt er weder, eine Schwierigkeit zu deuten, noch eine Diagnose zu stellen. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Arbeitsgedächtnis, mit Episodisches Gedächtnis, mit Semantisches Gedächtnis, mit Prozedurales Gedächtnis
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Arbeitsgedächtnis und Kognitive Funktionen im Alltag
Wissenschaftliche Referenzen
Squire, Memory systems of the brain (2004), Tulving, Memory and consciousness (1985), Baddeley, Working memory: looking back and looking forward (2003).
Wesentlich
Langzeitgedächtnis bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn es mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Gesamtheit der Systeme, die es ermöglichen, Wissen, Erinnerungen und Fertigkeiten über die unmittelbare Situation hinaus dauerhaft zu speichern.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

