Cereya-Glossar
Prozedurales Gedächtnis
Gedächtnis für erworbene Fertigkeiten und Fähigkeiten, das die zunehmend flüssige Ausführung bestimmter Handlungen ermöglicht.

Schlüsseldefinition
Gedächtnis für erworbene Fertigkeiten und Fähigkeiten, das die zunehmend flüssige Ausführung bestimmter Handlungen ermöglicht.
Definition
Gedächtnis für erworbene Fertigkeiten und Fähigkeiten, das die zunehmend flüssige Ausführung bestimmter Handlungen ermöglicht.
Ausführliche Definition
Das prozedurale Gedächtnis unterstützt Fähigkeiten, die sich im Handeln zeigen: Fahrrad fahren, einen beruflichen Handgriff ausführen, eine musikalische Passage spielen oder eine bekannte Abfolge anwenden. Es festigt sich häufig durch wiederholtes Üben.
Es kann mit wenig Verbalisierung funktionieren: Eine Person kann manchmal eine Handlung ausführen, ohne jeden Schritt detailliert beschreiben zu können.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Es trägt zur Automatisierung bestimmter Handlungen bei und kann Aufmerksamkeitsressourcen für neue oder unerwartete Aspekte einer Aufgabe freisetzen. Es hängt mit Übung, Rückmeldung und dem Ausführungskontext zusammen.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Das prozedurale Gedächtnis betrifft Fertigkeiten. Das episodische Gedächtnis betrifft erlebte Ereignisse; das semantische Gedächtnis betrifft allgemeines Wissen und Bedeutungen.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Kognitiver Automatismus, mit Gewohnheit, mit Implizites Lernen, mit Semantisches Gedächtnis
Warum dieser Begriff variieren kann
Eine Fähigkeit kann in einem vertrauten Kontext sehr verfügbar und in einer neuen Umgebung weniger flüssig sein. Das bedeutet nicht, dass die Fertigkeit verschwunden ist.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Das prozedurale Gedächtnis beschreibt eine Gruppe von Fertigkeiten. Eine Leistung in einer bestimmten Aufgabe hängt auch von Erfahrung, Kontext und Vertrautheit mit dem Material ab. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Kognitiver Automatismus, mit Gewohnheit, mit Implizites Lernen, mit Semantisches Gedächtnis
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Automatismen des Gehirns und Kognitiver Aufwand
Wissenschaftliche Referenzen
Cohen et Squire, Preserved learning and retention of pattern-analyzing skill (1980), Squire, Memory systems of the brain (2004), Draganski et al., Changes in grey matter induced by training (2004).
Wesentlich
Das prozedurale Gedächtnis bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn es mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Gedächtnis für erworbene Fertigkeiten und Fähigkeiten, das es ermöglicht, bestimmte Handlungen zunehmend flüssiger auszuführen.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

