Cereya-Glossar
Neuroplastizität
Fähigkeit des Nervensystems, sich im Lauf des Lebens durch Erfahrung, Lernen, Umgebung und biologische Veränderungen zu wandeln.

Schlüsseldefinition
Fähigkeit des Nervensystems, sich im Lauf des Lebens durch Erfahrung, Lernen, Umgebung und biologische Veränderungen zu wandeln.
Definition
Fähigkeit des Nervensystems, sich im Lauf des Lebens durch Erfahrung, Lernen, Umgebung und biologische Veränderungen zu wandeln.
Ausführliche Definition
Neuroplastizität bezeichnet Veränderungen, durch die sich das Nervensystem an Erfahrung anpasst. Sie kann Verbindungen, Netzwerke, Verarbeitungsstrategien oder erlernte Verhaltensweisen betreffen.
Dieser Begriff bedeutet weder, dass alles nach Belieben veränderbar ist, noch dass jedes Lernen eine spektakuläre Veränderung bewirkt. Er erinnert vor allem daran, dass Erfahrung und Übung zur Entwicklung von Kompetenzen und Gewohnheiten beitragen.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Sie hilft zu verstehen, warum Training, Wiederholung, Rückmeldung und Umgebung die Art verändern können, wie eine Aufgabe angegangen wird. Diese Veränderungen sind häufig schrittweise und kontextabhängig.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Neuroplastizität ist ein allgemeiner Rahmen für Veränderungen des Nervensystems. Lernen beschreibt den Erwerb von Wissen oder Kompetenzen; Gewohnheit und Automatismus beschreiben Regelmäßigkeiten, die daraus entstehen können.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Arbeitsgedächtnis, mit Gewohnheit, mit Kognitiver Automatismus, mit Kognitive Flexibilität
Warum dieser Begriff variieren kann
Plastizität rechtfertigt kein Versprechen schneller oder universeller Veränderung. Die Möglichkeiten von Veränderungen variieren je nach Aufgabe, Unterstützung, Zeit und Situation jeder Person.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Neuroplastizität ist ein allgemeiner wissenschaftlicher Begriff. Sie erlaubt nicht, für eine bestimmte Person das Ergebnis eines Trainings, einer Begleitung oder einer Bewertung vorherzusagen. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Arbeitsgedächtnis, mit Gewohnheit, mit Kognitiver Automatismus, mit Kognitive Flexibilität
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Automatismen des Gehirns und Metakognition
Wissenschaftliche Referenzen
Kolb et Gibb, Brain plasticity and behaviour in the developing brain (2011), Pascual-Leone et al., The plastic human brain cortex (2005), Draganski et al., Changes in grey matter induced by training (2004).
Wesentlich
Neuroplastizität bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn sie mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Fähigkeit des Nervensystems, sich im Lauf des Lebens unter dem Einfluss von Erfahrung, Lernen, Umgebung und bestimmten biologischen Veränderungen zu wandeln.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

