Cereya-Glossar
Implizites Lernen
Erwerb von Regelmäßigkeiten, Regeln oder Fertigkeiten, ohne dass das Gelernte oder der Lernweg unbedingt bewusst erklärt werden kann.

Schlüsseldefinition
Erwerb von Regelmäßigkeiten, Regeln oder Fertigkeiten, ohne dass das Gelernte oder der Lernweg unbedingt bewusst erklärt werden kann.
Definition
Erwerb von Regelmäßigkeiten, Regeln oder Fertigkeiten, ohne dass das Gelernte oder der Lernweg unbedingt bewusst erklärt werden kann.
Ausführliche Definition
Implizites Lernen beschreibt das, was sich schrittweise durch Exposition, Wiederholung oder Übung entwickelt, ohne formale Anleitung oder bewusste Analyse aller zugrunde liegenden Regeln.
Es wirkt bei vielen alltäglichen Lernvorgängen mit: sich mit einer Routine vertraut machen, eine Regelmäßigkeit vorwegnehmen oder eine Handlung flüssiger machen. Es steht nicht vollständig im Gegensatz zum expliziten Lernen; beide können sich ergänzen.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Es hilft zu verstehen, wie bestimmte Kompetenzen mit Erfahrung verfügbar werden, auch wenn eine Person die angewandten Regeln nicht genau erklären kann.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Implizites Lernen wird ohne vollständige bewusste Erklärung erworben. Explizites Lernen beruht stärker auf einer Lernabsicht, Anweisungen oder verbalisierbarem Wissen.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Explizites Lernen, mit Prozedurales Gedächtnis, mit Gewohnheit, mit Kognitiver Automatismus
Warum dieser Begriff variieren kann
Eine Regel nicht erklären zu können, beweist nicht, dass sie nicht gelernt wurde. Umgekehrt erlaubt schnelle Vertrautheit mit einem Kontext keinen Schluss auf eine allgemeine Fähigkeit.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Implizites Lernen ist ein Rahmen, um bestimmte Erwerbsprozesse durch Exposition und Übung zu verstehen. Es lässt sich nicht aus einer einzigen Alltagsbeobachtung messen. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Explizites Lernen, mit Prozedurales Gedächtnis, mit Gewohnheit, mit Kognitiver Automatismus
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Automatismen des Gehirns und Kognitive Funktionen im Alltag
Wissenschaftliche Referenzen
Reber, Implicit learning of artificial grammars (1967), Cleeremans, Destrebecqz et Boyer, Implicit learning: news from the front (1998), Perruchet et Pacton, Implicit learning and statistical learning (2006).
Wesentlich
Implizites Lernen bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn es mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Erwerb von Regelmäßigkeiten, Regeln oder Fertigkeiten, ohne dass eine Person notwendigerweise erklären kann, was oder wie sie gelernt hat.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

