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Emotionsregulation

Gesamtheit der Prozesse, die helfen, eine emotionale Reaktion je nach Situation, Ziel und verfügbaren Ressourcen wahrzunehmen, zu beeinflussen und auszurichten.

Illustration zum Glossarbegriff Emotionsregulation

Schlüsseldefinition

Gesamtheit der Prozesse, die helfen, eine emotionale Reaktion je nach Situation, Ziel und verfügbaren Ressourcen wahrzunehmen, zu beeinflussen und auszurichten.

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Definition

Gesamtheit der Prozesse, die helfen, eine emotionale Reaktion je nach Situation, Ziel und verfügbaren Ressourcen wahrzunehmen, zu beeinflussen und auszurichten.

Ausführliche Definition

Emotionsregulation bedeutet nicht, eigene Emotionen zu unterdrücken. Sie bezeichnet die Art, wie eine Person sie erkennt, deutet und ihre Reaktion anpasst, um mit ihren Bedürfnissen und dem Kontext verbunden zu bleiben.

Sie kann verschiedene Formen annehmen: eine Pause machen, Unterstützung anfragen, eine Umgebung verändern, eine Situation neu formulieren oder einen passenderen Zeitpunkt zum Handeln wählen.

Welche Rolle spielt sie im Alltag?

Sie wirkt mit Aufmerksamkeit, Hemmung, Arbeitsgedächtnis und Selbstregulation zusammen. Wenn eine Emotion intensiv ist, können diese Ressourcen aufwendiger zu mobilisieren sein, ohne dass dies eine Person definiert.

Konkretes Beispiel

Unterschied zu verwandten Begriffen

Emotionsregulation betrifft die Anpassung einer emotionalen Reaktion. Selbstregulation ist weiter gefasst und umfasst auch Anstrengung, Aufmerksamkeit und Handlungsstrategien; inhibitorische Kontrolle kann dazu beitragen, eine impulsive Reaktion zu bremsen.

Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Selbstregulation, mit Inhibitorische Kontrolle, mit Mentale Erschöpfung, mit Aufmerksamkeitskontrolle

Warum dieser Begriff variieren kann

Die Möglichkeit, eine Emotion zu regulieren, hängt insbesondere von Sicherheit, Erschöpfung, Intensität der Situation und verfügbarer Unterstützung ab. Eine isolierte Reaktion erlaubt keinen Schluss auf ein dauerhaftes Funktionieren.

Betroffene Cereya-Bewertungen

Dieser Begriff kann Worte geben, um emotionales Erleben und eingesetzte Strategien zu beschreiben. Er ersetzt keine fachliche Begleitung, wenn eine Situation passende Hilfe erfordert. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.

Verwandte Begriffe

Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Selbstregulation, mit Inhibitorische Kontrolle, mit Mentale Erschöpfung, mit Aufmerksamkeitskontrolle

Zugehörige Ratgeber

Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Warum wir unterschiedlich reagieren und Entscheidungsfindung

Wissenschaftliche Referenzen

Gross, The emerging field of emotion regulation (1998), Gross, Emotion regulation: current status and future prospects (2015), Aldao, Nolen-Hoeksema et Schweizer, Emotion-regulation strategies across psychopathology (2010).

Wesentlich

Emotionsregulation bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn sie mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.

  • Gesamtheit der Prozesse, die es ermöglichen, eine emotionale Reaktion je nach Situation, Ziel und verfügbaren Ressourcen wahrzunehmen, zu beeinflussen und auszurichten.
  • Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
  • Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

Häufige Fragen

Schnelle Antworten, um diesen Begriff, seine Rolle und die Art seiner Erkundung bei Cereya zu klären.

Was ist Emotionsregulation?

Sie umfasst Prozesse, die es ermöglichen, eine Emotion zu erkennen und die eigene Reaktion an die Situation, das Ziel und die verfügbaren Ressourcen anzupassen.

Bedeutet eine Emotion zu regulieren, sie zu verbergen?

Nein. Es kann bedeuten, sie anders auszudrücken, Abstand zu gewinnen, Unterstützung zu suchen oder eine passendere Handlung zu wählen, ohne das Erlebte zu verleugnen.

Warum ist sie in Zeiten der Erschöpfung schwieriger?

Erschöpfung kann die Verfügbarkeit verringern, die nötig ist, um nachzudenken, eine unmittelbare Reaktion zu hemmen oder eine bereits bekannte Strategie einzusetzen.

Erklärt dieser Begriff jede Reaktion?

Nein. Eine Emotion und ihre Regulation erhalten Bedeutung in einer Geschichte, einer Beziehung und einem Kontext; sie sollten nicht auf eine einzige Ursache reduziert werden.

Ermöglicht dieser Begriff eine Diagnose?

Dieser Begriff kann helfen, konkrete Situationen zu beschreiben, reicht jedoch nicht aus, um eine Person zu charakterisieren oder eine Diagnose zu stellen. Seine Einordnung hängt vom Kontext und anderen verfügbaren Anhaltspunkten ab.

Wie lässt sich der Begriff Emotionsregulation vertiefen?

Zugehörige Ratgeber, verwandte Begriffe und die wissenschaftliche Bibliothek ermöglichen es, diese Definition schrittweise zu vertiefen und Konzepte mit Beispielen und ihren Interpretationsgrenzen zu verbinden.

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Vertiefen Sie die Methode, die Bewertungen und die Ressourcen, die helfen, diesen Begriff in einem größeren kognitiven Profil einzuordnen.

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