Cereya-Glossar
Kognitive Kontrolle
Gesamtheit der Prozesse, die Denken oder Handeln trotz Ablenkungen, Automatismen oder Veränderungen auf ein Ziel ausrichten.

Schlüsseldefinition
Gesamtheit der Prozesse, die Denken oder Handeln trotz Ablenkungen, Automatismen oder Veränderungen auf ein Ziel ausrichten.
Definition
Gesamtheit der Prozesse, die Denken oder Handeln trotz Ablenkungen, Automatismen oder Veränderungen auf ein Ziel ausrichten.
Ausführliche Definition
Kognitive Kontrolle bezeichnet die Mechanismen, die es ermöglichen, ein Ziel aufrechtzuerhalten, nützliche Informationen auszuwählen, eine automatische Reaktion zu hemmen und eine Strategie anzupassen. Sie umfasst mehrere Prozesse statt einer einzelnen Fähigkeit.
Sie wird besonders beansprucht, wenn eine Aufgabe neu, komplex, wenig strukturiert oder mit anderen Anforderungen konkurriert.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Sie hilft, bei einer Aufgabe dranzubleiben, einen Fehler zu korrigieren und Aufmerksamkeit, Hemmung, Arbeitsgedächtnis und Flexibilität zu koordinieren.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Kognitive Kontrolle ist ein weiter Begriff. Inhibitorische Kontrolle, Aufmerksamkeitskontrolle und kognitive Flexibilität beschreiben präzisere Bestandteile davon.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Inhibitorische Kontrolle, mit Aufmerksamkeitskontrolle, mit Kognitive Flexibilität, mit Arbeitsgedächtnis
Warum dieser Begriff variieren kann
Ihr Aufwand hängt von Erschöpfung, Ablenkungen, Arbeitsbelastung und dem Neuheitsgrad der Situation ab.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Dieser Begriff bietet Anhaltspunkte, um bestimmte Aufgabenanforderungen zu erkunden; er erlaubt keine Diagnose einer individuellen Situation. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Inhibitorische Kontrolle, mit Aufmerksamkeitskontrolle, mit Kognitive Flexibilität, mit Arbeitsgedächtnis
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Exekutivfunktionen und Kognitiver Aufwand
Wissenschaftliche Referenzen
Miller et Cohen, An integrative theory of prefrontal cortex function (2001), Braver, The variable nature of cognitive control (2012), Diamond, Executive functions (2013).
Wesentlich
Kognitive Kontrolle bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn sie mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Gesamtheit von Prozessen, die es ermöglichen, einen Gedanken oder eine Handlung trotz Ablenkungen, Automatismen oder Veränderungen auf ein Ziel auszurichten.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

