Cereya-Glossar
Kognitives Monitoring
Prozess, bei dem Handlung, mögliche Fehler und Aufgabenfortschritt verfolgt werden, um eine Strategie bei Bedarf anzupassen.

Schlüsseldefinition
Prozess, bei dem Handlung, mögliche Fehler und Aufgabenfortschritt verfolgt werden, um eine Strategie bei Bedarf anzupassen.
Definition
Prozess, bei dem Handlung, mögliche Fehler und Aufgabenfortschritt verfolgt werden, um eine Strategie bei Bedarf anzupassen.
Ausführliche Definition
Kognitives Monitoring bezeichnet die Beobachtung dessen, was man während einer Aufgabe tut: einen Schritt prüfen, eine Unstimmigkeit erkennen, einschätzen, ob eine Strategie funktioniert, oder entscheiden, eine Information erneut zu lesen.
Es steht der Metakognition nahe, betont jedoch die Beobachtung während des Handelns statt die allgemeine Reflexion über das eigene Lernen.
Welche Rolle spielt es im Alltag?
Es hilft, einen Fehler zu korrigieren, Anstrengung zu verteilen und eine Handlung anzupassen, bevor der rote Faden vollständig verloren geht.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Monitoring verfolgt die laufende Handlung; Metakognition umfasst breiter das Verstehen eigener Strategien und Lernprozesse.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Metakognition, mit Selbstregulation, mit Kognitive Kontrolle, mit Arbeitsgedächtnis
Warum dieser Begriff variieren kann
Tempo, Erschöpfung, Dringlichkeit und Aufgabenbelastung können die Verfügbarkeit verringern, die zur Überprüfung des eigenen Handelns nötig ist.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Diese Orientierung beschreibt Beobachtungsstrategien und erlaubt für sich keinen Schluss auf eine allgemeine Fähigkeit. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Metakognition, mit Selbstregulation, mit Kognitive Kontrolle, mit Arbeitsgedächtnis
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Metakognition und Planung und Organisation
Wissenschaftliche Referenzen
Nelson et Narens, Metamemory: a theoretical framework (1990), Fleming et Dolan, The neural basis of metacognitive ability (2012), Shallice, Specific impairments of planning (1982).
Wesentlich
Kognitives Monitoring bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn es mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Prozess, bei dem eigenes Handeln, mögliche Fehler und der Aufgabenfortschritt verfolgt werden, um eine Strategie bei Bedarf anzupassen.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

