Cereya-Glossar
Mentale Flexibilität
Fähigkeit, eine Regel, Perspektive oder mentale Strategie zu verändern, wenn Ziel, Informationen oder Kontext wechseln.

Schlüsseldefinition
Fähigkeit, eine Regel, Perspektive oder mentale Strategie zu verändern, wenn Ziel, Informationen oder Kontext wechseln.
Definition
Fähigkeit, eine Regel, Perspektive oder mentale Strategie zu verändern, wenn Ziel, Informationen oder Kontext wechseln.
Ausführliche Definition
Mentale Flexibilität bezeichnet die Möglichkeit, eine weniger hilfreiche Denkweise zu verlassen und eine andere anzunehmen. Sie ist gefragt, wenn ein Kriterium gewechselt, neue Informationen berücksichtigt oder eine andere Strategie ausprobiert werden muss.
Sie steht kognitiver Flexibilität sehr nahe. Der Begriff mental betont den Wechsel von Repräsentation, Regel oder Blickwinkel statt allein die beobachtbare Veränderung einer Handlung.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Sie hilft, einen Gedankengang anzupassen, auf eine sich verändernde Anweisung zu reagieren und eine nicht mehr funktionierende Lösung zu verlassen. Sie wirkt mit Hemmung, Arbeitsgedächtnis und kognitiver Kontrolle zusammen.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Mentale Flexibilität betrifft den Wechsel von Strategie oder Repräsentation. Verhaltensflexibilität betrifft stärker die konkrete Anpassung einer Handlung; Perseveration beschreibt das Beibehalten einer weniger passenden Reaktion.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Kognitive Flexibilität, mit Verhaltensflexibilität, mit Perseveration, mit Inhibitorische Kontrolle
Warum dieser Begriff variieren kann
Schnelle Veränderungen, mehrdeutige Anweisungen, Erschöpfung oder fehlende Orientierung können einen Übergang aufwendiger machen. Dieser Aufwand muss anhand konkreter Situationen interpretiert werden.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Dieser Begriff hilft, Strategiewechsel in bestimmten Aufgaben oder Situationen zu beschreiben. Allein erlaubt er keinen Schluss auf das allgemeine Funktionieren. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Kognitive Flexibilität, mit Verhaltensflexibilität, mit Perseveration, mit Inhibitorische Kontrolle
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Exekutivfunktionen und Planung und Organisation
Wissenschaftliche Referenzen
Miyake et al., The unity and diversity of executive functions (2000), Monsell, Task switching (2003), Diamond, Executive functions (2013).
Wesentlich
Mentale Flexibilität bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn sie mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Fähigkeit, eine Regel, Perspektive oder mentale Strategie zu verändern, wenn Ziel, verfügbare Informationen oder Kontext wechseln.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

