Cereya-Glossar
Soziale Kognition
Gesamtheit der Prozesse, die helfen, Handeln in sozialen und zwischenmenschlichen Situationen wahrzunehmen, zu deuten und anzupassen.

Schlüsseldefinition
Gesamtheit der Prozesse, die helfen, Handeln in sozialen und zwischenmenschlichen Situationen wahrzunehmen, zu deuten und anzupassen.
Definition
Gesamtheit der Prozesse, die helfen, Handeln in sozialen und zwischenmenschlichen Situationen wahrzunehmen, zu deuten und anzupassen.
Ausführliche Definition
Soziale Kognition umfasst Prozesse, die helfen, eine Interaktion zu verstehen: Hinweise wahrnehmen, einen Kontext deuten, eine Reaktion vorausdenken oder die eigene Kommunikation anpassen. Sie lässt sich nicht auf eine einzige Fähigkeit reduzieren und hängt stark von sozialen Regeln und Erfahrung ab.
Dieselbe Szene kann auf verschiedene Weise verstanden werden, besonders wenn Informationen implizit oder widersprüchlich sind.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Sie hilft, Austausch, mögliche Absichten und zwischenmenschliche Erwartungen einzuordnen, ohne anzunehmen, dass alle Menschen dieselben Orientierungspunkte nutzen.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Soziale Kognition betrifft zwischenmenschliche Informationen; Masking beschreibt mögliche Anpassungsstrategien in bestimmten sozialen Kontexten.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Masking, mit Emotionsregulation, mit Selektive Aufmerksamkeit, mit Kontextbezogene Interpretation
Warum dieser Begriff variieren kann
Lärm, Erschöpfung, Vertrautheit mit den Personen oder der implizite Charakter einer Situation können ihren Aufwand verändern.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Dieser Begriff kann helfen, zwischenmenschliche Situationen zu beschreiben; er erlaubt nicht, eine Diagnose oder Identität zu bestätigen. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Masking, mit Emotionsregulation, mit Selektive Aufmerksamkeit, mit Kontextbezogene Interpretation
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Warum wir unterschiedlich reagieren und Kognitive Funktionen im Alltag
Wissenschaftliche Referenzen
Adolphs, The social brain: neural basis of social knowledge (2009), Frith et Frith, The neural basis of mentalizing (2006), APA Dictionary of Psychology: social cognition.
Wesentlich
Soziale Kognition bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn sie mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Gesamtheit von Prozessen, die dazu beitragen, in sozialen und zwischenmenschlichen Situationen wahrzunehmen, zu deuten und das eigene Handeln anzupassen.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

