Cereya-Glossar
Selbstwirksamkeit
Überzeugung einer Person, die notwendigen Handlungen organisieren und ausführen zu können, um eine bestimmte Situation zu bewältigen.

Schlüsseldefinition
Überzeugung einer Person, die notwendigen Handlungen organisieren und ausführen zu können, um eine bestimmte Situation zu bewältigen.
Definition
Überzeugung einer Person, die notwendigen Handlungen organisieren und ausführen zu können, um eine bestimmte Situation zu bewältigen.
Ausführliche Definition
Selbstwirksamkeit bezeichnet eine situationsbezogene Überzeugung: sich in der Lage zu fühlen, eine bestimmte Handlung in einem bestimmten Kontext auszuführen. Sie ist weder mit allgemeinem Selbstvertrauen noch mit einer Erfolgsgarantie gleichzusetzen.
Sie bildet sich insbesondere aus früheren Erfahrungen, erhaltenen Rückmeldungen, der Beobachtung anderer und der Art, wie eine Person aufgetretene Schwierigkeiten deutet.
Welche Rolle spielt sie im Alltag?
Sie kann die Wahl einer Strategie, den Einstieg in eine Aufgabe, Ausdauer und die Reaktion auf ein Hindernis beeinflussen. Sie beseitigt weder die Einschränkungen der Situation noch den Bedarf an Unterstützung.
Konkretes Beispiel
Unterschied zu verwandten Begriffen
Selbstwirksamkeit betrifft die Überzeugung, in einer bestimmten Aufgabe handeln zu können. Selbstwert ist umfassender; Motivation bezeichnet allgemeiner die Gründe und die Energie, die Handeln ausrichten.
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Selbstregulation, mit Planung, mit Kognitive Belastung, mit Explizites Lernen
Warum dieser Begriff variieren kann
Sich in einer neuen Aufgabe wenig wirksam zu fühlen, beweist keine Unfähigkeit. Erfahrung, Begleitung, Klarheit der Schritte und der Kontext können diese Wahrnehmung verändern.
Betroffene Cereya-Bewertungen
Selbstwirksamkeit hilft zu verstehen, wie eine Person sich einer Aufgabe nähert. Sie misst für sich weder eine objektive Kompetenz noch eine allgemeine Fähigkeit oder ein klinisches Profil. Sie können die Wege auf der Seite Cereya-Bewertungen.
Verwandte Begriffe
Diese Definition steht insbesondere in Verbindung mit Selbstregulation, mit Planung, mit Kognitive Belastung, mit Explizites Lernen
Zugehörige Ratgeber
Zum Weiterlesen entdecken Sie den Ratgeber Metakognition und Planung und Organisation
Wissenschaftliche Referenzen
Bandura, Self-efficacy: toward a unifying theory of behavioral change (1977), Bandura, Self-efficacy: The Exercise of Control (1997), Zimmerman, Self-efficacy: an essential motive to learn (2000).
Wesentlich
Selbstwirksamkeit bietet hilfreiche Orientierung, um bestimmte Situationen zu verstehen, wenn sie mit Aufgabe, Kontext und anderen Dimensionen kognitiven Funktionierens verbunden wird.
- Überzeugung einer Person, die erforderlichen Handlungen organisieren und ausführen zu können, um mit einer bestimmten Situation umzugehen.
- Beobachtete Variationen erfordern eine kontextbezogene Betrachtung.
- Ein einzelner Begriff erlaubt weder eine Diagnose noch die Zusammenfassung eines Profils.

